{"id":3335,"date":"2024-01-15T14:57:49","date_gmt":"2024-01-15T13:57:49","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.dini.de\/EPub_FIS\/?p=3335"},"modified":"2024-01-15T14:57:49","modified_gmt":"2024-01-15T13:57:49","slug":"pid-network","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.dini.de\/EPub_FIS\/2024\/01\/15\/pid-network\/","title":{"rendered":"PID Network Deutschland nimmt Fahrt auf"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Notwendigkeit von Persistent Identifiern (PIDs) zur dauerhaften Identifikation der mit Forschungsprozessen verkn\u00fcpften Personen, Organisationen, Ressourcen und ihrer Forschungsprodukte ist inzwischen als grundlegendes Prinzip global anerkannt.<br>PID-Systeme und ihre Implementationen wirken sowohl auf einzelne Forschende als auch auf deren Einrichtungen, wie Hochschulen, au\u00dferuniversit\u00e4re Forschungseinrichtungen und Ged\u00e4chtnisorganisationen in Deutschland.<br>Neben der klassischen Aufgabe von PIDs \u2013 der Gew\u00e4hrleistung der dauerhaften Referenzierbarkeit von digitalen Quellen und Ergebnissen \u2013 gewinnt ihre stabilisierende Rolle f\u00fcr die Dokumentation von Forschung und der Erstellung von Wissensgraphen vermehrt an Relevanz. Damit gehen aber auch neue Anforderungen an die effiziente Nutzbarkeit von PIDs im Forschungsprozess und ihre Verbreitung einher. Die Nutzenden werden gleichzeitig mit einer breiten Palette an vielf\u00e4ltigen Angeboten konfrontiert, die verschiedene Schwerpunkte haben und unterschiedliche Bed\u00fcrfnisse erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor dem Hintergrund dieser sich dynamisch entwickelnden PID-Landschaft ist das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gef\u00f6rderte <a href=\"https:\/\/www.pid-network.de\/\">Projekt<\/a> \u201ePID Network Deutschland \u2013 Netzwerk f\u00fcr die F\u00f6rderung von persistenten Identifikatoren in Wissenschaft und Kultur\u201c im M\u00e4rz 2023 gestartet. Ziel des Projekts ist es, ein Netzwerk von Akteuren und Akteurinnen rund um die persistente Identifikation von Personen, Organisationen, Publikationen, Ressourcen und Infrastrukturen im Bereich der digitalen Kommunikation in Wissenschaft und Kultur zu etablieren. Hierdurch soll nicht nur die Verbreitung und Vernetzung von PID-Systemen in Deutschland, sondern auch deren Einbettung in internationale Infrastrukturen wie Wissensgraphen optimiert werden. Die Erkenntnisse aus dem Projekt werden in Empfehlungen in Form einer nationalen PID-Roadmap f\u00fcr Deutschland m\u00fcnden. Dabei sollen auch Impulse aus internationalen Bestrebungen ber\u00fccksichtigt werden, wie der \u201e<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.2777\/926037\">PID Policy<\/a>\u201c der EOSC, die \u201e<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.4695367\">PID Strategy of Dutch Research Council (NWO)<\/a>\u201c in den Niederlanden und der Interessengruppe \u201e<a href=\"https:\/\/www.pid-network.de\/neuigkeiten\/blog\/use-cases-nationalen-pid-strategien\">National PID Strategies<\/a>\u201c der RDA, an der das Projekt bereits mitwirkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dar\u00fcber hinaus nimmt das Projekt die im Rahmen des <a href=\"https:\/\/www.orcid-de.org\/ueber-orcid-de\/orcid-de-projekt\">ORCID-DE-Projekts<\/a> erfolgreich etablierten Ma\u00dfnahmen zum Community-Building und Wissenstransfer und zur technischen Optimierung auf und f\u00fchrt diese auf eine neue Ebene.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach einem guten halben Jahr der insgesamt dreij\u00e4hrigen Projektlaufzeit organisierte das Projekt seine ersten Veranstaltungen. Am 27. September 2023 fand im Rahmen der <a href=\"https:\/\/open-access-tage.de\/open-access-tage-2023-berlin\">Open-Access-Tage<\/a> 2023 in Berlin ein Workshop zum Thema \u201cPID-Superpower \u2018Metadaten\u2019. Entwicklung von Metadaten-User-Stories f\u00fcr Open-Acess-Publikationen\u201d statt. Mit rund 30 Teilnehmenden wurden hier Szenarien und Anforderungen an die Nutzung von PIDs aus der Perspektive verschiedener Anwender*innen erarbeitet. Die Ergebnisse werden in K\u00fcrze ver\u00f6ffentlicht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 19. Oktober 2023 wurde das <a href=\"https:\/\/www.pid-network.de\/neuigkeiten\/veranstaltungen\/online-seminar-pids-fuer-personen\">Online-Seminar<\/a> \u201cPIDs f\u00fcr Personen\u201d durchgef\u00fchrt. In Impulsvortr\u00e4gen wurden zun\u00e4chst verschiedene Personen-Identifier erl\u00e4utert. Im Anschluss identifizierten die Teilnehmenden in einem interaktiven Teil Bedarfe und Defizite bei der Anwendung und Implementierung von PIDs f\u00fcr in Wissenschaft und Kultur t\u00e4tige Personen und ermittelten L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr Hinderungsgr\u00fcnde. Die Dokumentation des Seminars ist auf der <a href=\"https:\/\/www.pid-network.de\/neuigkeiten\/blog\/online-seminar-pids-fuer-personen\">Veranstaltungsseite<\/a> zu finden. F\u00fcr dieses Jahr sind bereits zwei weitere Veranstaltungen zu PID-Anwendungsgebieten geplant. Am 15. Februar 2024 wird es ein Online-Seminar zum Thema \u201c<a href=\"https:\/\/www.pid-network.de\/neuigkeiten\/veranstaltungen\/online-seminar-pids-fuer-forschungsdaten\">PIDs f\u00fcr Forschungsdaten<\/a>&#8220; geben. Das Programm wurde bereits auf der <a href=\"https:\/\/www.pid-network.de\/neuigkeiten\/veranstaltungen\/online-seminar-pids-fuer-forschungsdaten\">Veranstaltungsseite <\/a>ver\u00f6ffentlicht. Eine Anmeldung ist im Vorfeld notwendig.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 20. M\u00e4rz 2024 l\u00e4dt das Projekt zu einem ganzt\u00e4gigen Workshop an die Universit\u00e4tsbibliothek Bielefeld ein, um zu PIDs f\u00fcr und in <a href=\"https:\/\/www.pid-network.de\/neuigkeiten\/veranstaltungen\/workshop-pids-fuer-oa-publikationsdienste-fis\">Open-Access-Publikationsdiensten und Forschungsinformationsdiensten<\/a> zu diskutieren.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mehr Informationen folgen zeitnah \u00fcber die Projektwebsite <a href=\"https:\/\/www.pid-network.de\/\">pid-network.de<\/a>, die Mailingliste \u201c<a href=\"https:\/\/www.listserv.dfn.de\/sympa\/info\/pid-dialog\">PID Dialog<\/a>\u201d und bei <a href=\"https:\/\/openbiblio.social\/@PIDNetworkDE\">Mastodon<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Projektpartner von PID Network Deutschland sind <a href=\"https:\/\/datacite.org\/\">DataCite<\/a>, die <a href=\"https:\/\/www.dnb.de\/DE\/Home\/home_node.html\">Deutsche Nationalbibliothek<\/a>, das <a href=\"https:\/\/os.helmholtz.de\/\">Helmholtz Open Science Office<\/a>, die <a href=\"https:\/\/www.tib.eu\/de\/\">Technische Informationsbibliothek (TIB)<\/a> und die <a href=\"https:\/\/www.uni-bielefeld.de\/ub\/\">Universit\u00e4tsbibliothek Bielefeld<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Autorinnen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/orcid.org\/0000-0002-3406-9933\">Lena Messerschmidt<\/a> arbeitet seit 2023 als Referentin insbesondere f\u00fcr Forschungssoftware im Helmholtz Open Science Office und ist aktive Mitarbeiterin im Projekt &#8222;PID Network Deutschland&#8220;. Sie hat Medieninformatik und Computational Science in Bamberg und Potsdam studiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/orcid.org\/0000-0001-7080-634X\">Antonia Schrader<\/a> ist seit 2020 Referentin im Helmholtz Open Science Office, und betreute in diesem Rahmen u. a. das DFG-Projekt ORCID DE. Auch im Folgeprojekt &#8222;PID Network Deutschland&#8220; ist sie aktiv. Dar\u00fcber hinaus war sie Chair des German Reproducibility Networks und arbeitete in der NFDI-AG zu PIDs und der DINI-AG Elektronisches Publizieren mit. Sie hat Buch- und Medienherstellung sowie Medienmanagement an der HTWK Leipzig studiert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zitiervorschlag<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Messerschmidt, Lena &amp; Schrader, Antonia:<\/em> &#8222;PID Network Deutschland nimmt Fahrt auf&#8220; <em>Blog der DINI AGs FIS &amp; EPUB<\/em>, 2023. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.57689\/dini-blog.20240115\">https:\/\/doi.org\/10.57689\/dini-blog.20240115<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Dieser Beitrag \u2013 ausgenommen Zitate und anderweitig gekennzeichnete Teile \u2013 ist lizenziert unter der <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/4.0\/\">Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz<\/a> (CC BY 4.0).<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/4.0\/\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.creativecommons.org\/l\/by\/4.0\/88x31.png\" alt=\"Creative Commons Lizenzvertrag\" style=\"width:88px;height:auto\"\/><\/a><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Notwendigkeit von Persistent Identifiern (PIDs) zur dauerhaften Identifikation der mit Forschungsprozessen verkn\u00fcpften Personen, Organisationen, Ressourcen und ihrer Forschungsprodukte ist inzwischen als grundlegendes Prinzip global anerkannt.PID-Systeme und ihre Implementationen wirken sowohl auf einzelne Forschende als auch auf deren Einrichtungen, wie Hochschulen, au\u00dferuniversit\u00e4re Forschungseinrichtungen und Ged\u00e4chtnisorganisationen in Deutschland.Neben der klassischen Aufgabe von PIDs \u2013 der Gew\u00e4hrleistung [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":3340,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"activitypub_content_warning":"","activitypub_content_visibility":"","footnotes":""},"categories":[5,6,7,13],"tags":[55],"class_list":["post-3335","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-epub","category-fis","category-identitfier","category-projekt","tag-pid"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/blog.dini.de\/EPub_FIS\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/DINI-Blog-FISE-Pub-2.png","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.dini.de\/EPub_FIS\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3335","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.dini.de\/EPub_FIS\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.dini.de\/EPub_FIS\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dini.de\/EPub_FIS\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dini.de\/EPub_FIS\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3335"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/blog.dini.de\/EPub_FIS\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3335\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3339,"href":"https:\/\/blog.dini.de\/EPub_FIS\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3335\/revisions\/3339"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dini.de\/EPub_FIS\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3340"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.dini.de\/EPub_FIS\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3335"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dini.de\/EPub_FIS\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3335"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.dini.de\/EPub_FIS\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3335"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}